Ein Kahn voller fröhlicher ZWARLER auf dem Rhein – was für eine tolle Idee von ZWAR-Niederkassel Süd! Und wir waren dabei!
Der Einladung sind 232 Gäste gefolgt, darunter 21 Personen von uns.
Die von der Bonner Personenschifffahrt gecharterte MS Rheinprinzessin war also gut besetzt! Auf die Verbundenheit der ZWARLER ist eben Verlass!
Und zum Glück auch auf den Rhein! Sein Pegel ist nach der Wasserflaute in den Wochen davor wieder gestiegen. Unsrer Rheinprinzessin war es aber trotzdem nicht möglich wie geplant in Mondorf anzulegen. Sie empfing uns als ihre Gäste am Bonner Brassert-Rheinufer.

Unser Busfahrer Lucky hat uns pünktlich an Ort und Stelle gebracht.

Wir waren überpünktlich! Kein Stau unterwegs!
Die gewonnene Zeit hätten wir gerne genutzt um das schöne Bonner Rheinufer zu genießen, aber im immer stärker werdenden Regen hat das nicht wirklich Spaß gemacht. Gescherzt und gelacht haben wir aber trotzdem. Und wir haben gehofft, dass die steile Gangway bei der Nässe nicht zur Rutschparty wird. Sie wurde es nicht! Wir sind alle heil an Bord angekommen.
Begrüßt an Bord wurden wir von Michael Lüttge, dem Organisator der Tour. Er war unser Ansprechpartner in allen Dingen und nicht nur das, er hat uns während der Fahrt auch erklärt was wir links und rechts an den Rheinufern sehen und hat sich als Stadtführer in Linz angeboten.
Wir sind von Bonn aus drei stunden flussaufwärts nach Linz geschippert, vorbei an den Bonner Bogen, den Langen Eugen, dem Petersberg, der nahegelegene Villa Hammerschmidt und weiter an Bad Godesberg & Bad Honnef, Königswinter mit dem berühmten Drachenfels, Rolandsbogen, Remagen & Schloss Marienfels sowie der Brücke von Remagen (Friedensmuseum) vorbei.
Leider konnten wir die Landschaft nicht vom Sonnendeck aus genießen – höchstens in Regenbekleidung oder mit Schirm.
Auf der Fahrt gab es aber nicht nur etwas zu sehen sondern auch etwas zu hören. Ein Alleinunterhalten hat zu Gitarrenklängen „Kölsche Lieder“ gesungen, vorwiegend die ruhigen alten Songs der Black Föös.
Als die Songs etwas temperamentvollerer wurden, konnten wir leider nicht mitsingen – wir hatten den Mund voll!
Das von uns im Vorfeld bestellte Menü erforderte gegen 13 Uhr unsere ganze Aufmerksamkeit.
Es musste eine feste Grundlage für das Winzerfest in Linz geschaffen werden.🤣🤣🤣
Die beim an Bord gehen ausgehändigten grünen Karten machten es dem Servicepersonal leicht die „Vegetarier“ unter uns zu erkennen.😅

Noch bevor wir Linz erreicht haben wurde abkassiert. Eigentlich kein Grund zur Panik, aber für Marita schon. Ihr neuer Rucksack schien ihr Portmonee verschluckt zu haben. In ihrer Not hat sie den ganzen Inhalt auf den Tisch ausgekippt. Nichts – keine Geldbörse! Und dann entdeckte sie die mit einem Reißverschluss geschlossene kleine Innentasche im Rucksack Und siehe da – darin war das Portmonee. Das Gelächter an unserem Tisch war groß. und Marita stimmte erleichtert mit ein.
Liebe Marita, wir hätten dich auf keinen Fall in der Küche das Geschirr spülen lassen, wir hätten liebend gern Deine Rechnung für dich bezahlt.
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Als wir etwas später unser Ausflugsziel erreicht hatten, gingen wir alle frohgelaunt von Bord.
Die „Bunte Stadt“ Linz wurde durch uns noch bunter – oder besser gesagt durch unsere farbenfrohe Schirme. Während unseren zweistündigen Aufenthalt dort, hat es nicht nur geregnet sondern zeitweise regelrecht wie aus Eimern geschüttet.
Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen die historische Altstadt ein wenig zu erkunden. Natürlich haben wir auch dem Winzerfest einen Besuch abgestattet. Wie uns später beim Spaziergang durch die kleinen Gassen ein netter Linzer erklärt hat, wurde das Fest früher in einem viel größerem Umfang gefeiert. Für einen total verregneten Sonntag waren aber allerdings trotzdem viele Leute in den Gassen und Restaurants „unterwegs“.
In der einen Gasse wurde sogar Musik gespielt.
Als Marita, Gudrun und ich lachend vorbei gingen, wurde „17 Jahr blondes Haar“ gespielt. Mannomann haben wir uns da jung gefühlt. 🤣🤣🤣
Schon dafür har sich der Ausflug gelohnt!😉
Diejenigen, die dem Regen lange getrotzt haben, hatten später Pech bei der Suche nach einem Platz in einem Café. Was soll´s, es war sowieso nicht mehr viel Zeit bis zum Ablegen unserer „Rheinprinzessin“..


Trotz Regen ist Linz ein schönes Städtchen.
Beim nächsten Mal sollten wir es im
Sonnenschein genießen!
Ein Besuch lohnt sich !
Pünktlich 16 Uhr begann die SCHIRMPARADE auf dem Schiff. Alle Passagiere wurden gebeten ihre tropfenden Schirme in den bereitgestellten Eimern abzulegen. Wir hatten von unserem Tisch aus einen guten Blick auf die bunte Schirmwelt. Wirklich Interessant wurde es als alle anfingen ihren Schirm in dem bunten Durcheinander wiederzufinden.
Schirm auf – ach nein, das ist ja gar nicht meiner! Rums, wieder in den Eimer zurück. Wir hätten auch Haltungsnoten vergeben oder den schönsten Po küren können. 🤣🤣🤣
Unser Alleinunterhalter har sich auch köstlich amüsiert. Kurzzeitig hat er sogar in Erwägung gezogen ein Schirmgeschäft aufzumachen. Später haben er und Michael überlegt die Schirme gewinnbringend für ZWAR zu versteigern. Die Schirme waren das Thema Nummer 1 auf der ganzen Rückfahrt.
Wir haben so gelacht!

Als wir kurz vor 18 Uhr von Bord gingen, waren noch Schirme da. Wir hatten aber unsere oder eine bessere Variante.🤣🤣🤣
So mancher Schirm hat nämlich unbeabsichtigt den Eigentümer gewechselt.

Unser Busfahrer Lucky hat schon auf unsere Crew gewartet.
Die Rückfahrt nach Langenfeld erfolgte genau so problemlos wie die Hinfahrt.
Das Thema Schirm hat uns auch nicht im Bus losgelassen.
Es war eine sehr unterhaltsame und lustige Heimfahrt.
Und wie sollte es anders sein, pünktlich zum Reiseende hat es aufgehört zu regnen! Langenfeld hat uns mit leichten Sonnenschein empfangen
Es war ein toller Ausflug, trotz Dauerregen!
Denn wie heißt es:
Bei Sonne kann jeder, bei Regen nur wir!
Wir danken allen Organisatoren insbesondere Michael Lüttge, Wolfgang Freudenhammer und unserem Busfahrer Lucky.
